Donnerstag, 2. August 2012

Lachs-Brokkoli-Tart

Eigentlich hatte ich ja vor ein paar Desserts zu posten, doch entweder ich hab das Fatografieren vergessen oder ich hatte einfach keine Zeit eines zu machen. Diese Woche gab es Lachs im Angebot und da fiel mir dieses tolle Rezept ein, das ich schon lange mal ausprobieren wollte. Es ist im übrigen aus Saveurs September/ Oktober 2011
Der Guss alleine gegessen ist ziemlich zitronig, doch zusammen mit dem Brokkoli und dem Lachs merkt man den Zitronengeschmack nicht mehr so heraus. Ich würde jedoch das nächste Mal nur eine halbe Zitrone verwenden.


Lachs- Brokkoli-Tart
Zutaten:
für 4-6 Personen
Für den Mürbeteig:
250g Mehl
125g Butter
50ml Wasser
1 Eigelb
Salz

Für die Füllung
400g Lachsfilet ohne Haut
1 kleiner Brokkoli
1 unbehandelte Zitrone
200g Ricotta
300g Creme fraîche
4 Eier
1 Eigelb
etwas Dill
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
1. Mehl und Salz in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Vertiefung drücken. Die zimmerwarme Butter in Flöckchen darauf verteilen und das Eigelb hinzufügen. Alles mit den Händen gut verkneten, dabei nur so viel Wasser hinzufügen, wie nötig ist, um einen schönen Teig zu erhalten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.
2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte 4 mm dick ausrollen, dann in die Tarteform legen. Den Teig mit Backpapier belegen und mit trockenen Hülsenfrüchten beschwert 20-30 Minuten bei 180 Grad blindbacken, bis der Boden beginnt goldgelb zu werden. Nach der Hälfte der Backzeit die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen.
3. Den Brokkoli waschen und in Röschen zerteilen. Die Röschen 3 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren, dann abtropfen lassen. Den Lachs in große Würfel schneiden. Die Schale der Zitrone abreiben. In einer Schüssel die Eier zusammen mit dem Ricotta und der Creme fraîche schaumig schlagen. Die Zitronenschalen und den Dill hinzufügen und die Masse mit Pfeffer und Salz abschmecken.
4. Den Lachs und die Brokkoliröschen auf den Tartboden geben und die Eier-Ricotta-Masse darübergießen. Die Tart 40-45 Minuten bei 180 Grad fertig backen.



Als ich heute vor die Haustüre trat bot sich mir ein toller Anblick auf dem Nachbarhaus. ich rannte sofort zurück um meine Kamera zu holen. Diese Bild schoss ich kurze Zeit danach. Sieht er nicht toll aus?



Es gibt hier viele dieser tollen Tiere und ich beobachte immer wieder gern unseren Dorfstorch in seinem Nest, leider liegt das für meine Kamera zu hoch.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Aprikosenkuchen

Da ich noch Aprikosen übrig hatte, sollte es gestern einen Kuchen mit genau diesen Früchten geben. Ich suchte also im Internet nach einem passenden Rezept, doch keines der dort gefundenen Rezepte überzeute mich ganz. Also nahm ich kurzerhand 2 Rezepte und mischte sie zu einem.
Und das ist das Ergebnis:



Zubereitung:
Teig
300 g Mehl
150 g Butter
120 g Zucker
1 Eigelb
1 TL Backpulver
1 Priese Salz

Belag
2 Dosen Aprikosen (ich hatte frische Aprikosen)
½ Zitrone (hatte ich nicht da)
350 g Magerquark
250 g Schmant (bei mir Saure Sahne)
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Speisestärke (hatte ich nicht da)
2 Eier

Zubereitung:
Aus den genannten Zutaten für den Teig einen Mürbeteig kneten. Den Teig in Folie packen und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. (Aus Zeitmangel hab ich den teig gleich weiterverarbeitet)
Danach den Teig dünn ausrollen und eine 28 cm Springform damit auslegen. Der Rand sollte ca. 3 cm hochgezogen werden. Den Boden mit eine Gabel mehrmals einstechen und bei 175 Grad ca. 15 Minuten vorbacken.
Für den Guss das Eiweiß steifschlagen, die Zitrone auspressen. Den Quark mit Schmant, Zucker, Vanillezucker, Stärke, Eigelb und Zitronensaft verrühren, danach das Eiweiß unterheben.
Die Aprikosenhälften mit der Schnittfläche nach unten auf den vorgebackenen Teig legen und den Guss darüber verteilen.
Den Kuchen im Ofen (Mitte, Umluft 175°) ca. 35 Min. backen.

Samstag, 14. Juli 2012

blauer Hund

Heute durften wir unser zukünftiges Familienmitglied aussuchen. Es war sehr schwer. Drei Hunde hatten die Charaktermerkmale, die für mich wichtig waren, zwei kamen dann in die engere Wahl. Am liebsten würde ich beide mit nach Hause nehmen.
Wir haben uns jetzt für den süßen Hund mit dem blauen Halsband entschieden. Er ist sehr neugierig, jedoch nich forsch und einfach total knuddlig. Witzigerweiße ist es der Hund geworden, den ich bei meinem ersten Besuch auf dem Arm hatte und der bei mir seelig schlief. Auch heute nahm ich ihn auf den Schoß und er schlief ein :)
Hier ein paar Bilder
Das ist unser kleiner Weißer
Ist er er nicht ne kleine Wolke?
Und hier schläft er friedlich










Donnerstag, 12. Juli 2012

vielen, vielen Dank

Ich möchte euch allen ganz herzlich Danken.

Ihr hab mir gestern mit euren total lieben Kommentaren sehr geholfen und ich bin sogar am späten Vormittag unter meiner Decke hervorgekrochen und hatte noch einen sehr schönen Tag.
Euchen allen nochmal vielen lieben Dank dafür.

Mittwoch, 11. Juli 2012

40

Mein ganz persönlicher, schon lang gefürchteter Horrortag ist nun da

Ich bin 40

Ich geh mir dann jetzt die Decke über den Kopf ziehen.
Habt einen schönen Tag.

Montag, 9. Juli 2012

Gemüse-Schnitten

Wenn man die einige Vegetarierin in einem 7 köpfigen Haushalt ist, hat man es nicht immer einfach. Da ist die Wahl des richtigen Essens of schwer, vorallem dann, wenn 6 Personan nach FLEISCH verlangen. Zum Glück konnte ich es, nach wirklich harten Kämpfen, so regeln, dass es bei uns nur samstags und sonntags Fleisch gibt. Nur was ess ich an diesen Tagen? Oft bin ich zum Beileagenessen verdonnert. Gestern nun sollte es Hamburger geben und da viel mir ein Rezept aus der Zeitung "Meine Land-Küche" ein.

Gemüse-Schnitten

Zutaten:
2 Auberginen
Salz
je 1 rote, gelbe und grüne Paprika  (ich hatte nur rote)
1 Zwiebel
3 Tomaten
4 EL Oregano
1 Bund Dill (ich habe getrockneten Dill verwendet)
200g Feta
150g Joghurt
1 großes rundes Faldenbrot
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Auberginen abbrausen , längs in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und leicht salzen. Paprikaschoten abbrausen, vierteln und von Kernen und weißen Häutchen befreien. Zwiebeln abziehen und in Ringe schneiden, geputzte Tomaten in Scheiben. Ein Backblech mit 2EL Öl bestreichen, mit 1TL Oregano bestreuen und das Gemüse darauf verteilen. Restliches Öl und Oregano gleichmäßig darübergeben. Im Backofen ca 20 Minuten leicht bissfest garen, Herausnehmen und abkühlen lassen. (Ich habs nicht abkühlen lassen)
Den Dill abbrausen und trocken schütteln. Die Spitzen abzupfen und mit Feta und Joghurt pürieren. Das Fladenbrot waagrecht halbieren. Beide Hälften mit Käsecreme bestreichen. Gemüse auf der unteren Brothälfte verteilen mit Salz und Pfeffer würzen. Obere Hälfte auflegen. Zum Servieren das Fladenbrot wie eine Torte aufschneiden.
(den Pfeffer habe ich in die Käsecreme gegeben. da mein Schafskäse schon sehr salzig war, habe ich nicht nochmal extra gesalzen)


Sieht das nicht schon lecker aus?


So was gutes....die Käsecreme ist bestimmt auch als Dip sehr gut zu benutzen

Freitag, 6. Juli 2012

Körnerbrot

Letztes Jahr versuchte ich mich schon an einem eigenen Sauerteig, gab das Vorhaben jedoch wieder auf. Vor drei Wochen habe ichs nochmal in Angriff genommen und mein erstes eigenes Körnerbrot gebacken.
Die Sauerteigherstellung und Fütterung habe ich aus dem Buch "die Backbibel Vom Bauernbrot bis zur Schokotart". Wie ich finde ein sehr gutes Buch.


Eutiener Bierbrot aus dem Buch "gutes Brot"
bei mir ohne Bier

Zutaten
50g Leinsamen
50g Sonnenblumenkerne
50g Sesam
1/8 L Wasser (60°C)
125 Natursauerteig (bei mir Weizensauerteig)
300g Weizenmehl
175g Roggenmehl
1/4 L Bier (hab ich durch 1/4 L Wasser ersetzt)
20g frische Hefe
15g Salz

Zubereitung
Die Saaten zusammen mit dem Wasser in eine Schüssel geben und
2 Stunden quellen lassen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die
Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Die Hefe
mit etwas Mehl vermengen. Sauerteig, das Bier, Salz und die gequollenen
Saaten hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. (ich hab einfach alle Zutaten zusammengeschmissen)
Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.
Danach den Teig noch einmal gut durchkneten und
zu einem Brotlaib formen. Den Brotlaib auf ein Blech legen und
weitere 15-20 Minuten gehen lassen.
Das Brot kreuzweise einschneiden und mit Bier bestreichen.
Das Brot in den auf 250°C vorgeheizten Ofen einschieben,
dann die Hitze auf 200°C zurücknehmen. 50-60 Minuten backen.